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Soziale Medien: Die zehn unnötigsten Fehler in der Kommunikation für Unternehmen, Organisationen und Projekte

Wann lohnt sich Social Media für Unternehmen, Organisationen und Projekte wirklich?

Soziale Medien sind 2010 endgültig der Trend für Unternehmen, Verbände und Projekte. Was aber ist der richtige Umgang mit den neuen Kommunikationskanälen. Warum tun sich jedoch viele Unternehmen und Organisationen (auch Parteien und Verbände) so schwer. Gerade beim Einstieg in Social Media kommen immer wieder viele und typische Fehler vor. Der Anfang ist aber für den Erfolg der Aktionen sehr wichtig. Der Grund ist oft einfach, weil die Eigenheiten von Social Media nicht ausreichend berücksichtigt werden.

1. WIR AUCH?
Manche Inhaber, Manager, Projektleiter wollen bei Social Media einfach nur 'dabei sein'. Erfolgreiche Kommunikation lässt sich so aber auch im Web 2.0 nicht aufbauen - erforderlich sind auch hier klare Konzeptionen und Ziele: Warum will man sich in Social Media engagieren? Was will man erreichen? Ist das den dafür nötigen Aufwand wert? Wer einfach nur auch dabei sein will, lässt besser die Finger davon.

2. WER HAT DEN HUT AUF?
Bei der Unternehmenskommunikation darf nicht jeder, der gerade nichts besseres zu tun hat, mitmischen - auch nicht im Web 2.0. Unternehmen müssen Mitarbeiter definieren, die sich verantwortlich um die verschiedenen Plattformen kümmern. Im Sinne einheitlicher Messages muss klar geregelt sein, wer was sagen darf und soll. In der Regel braucht man einen externen oder internen Web 2.-Experten.

 

3. DER ZEITPUNKT
Viele Unternehmen zögern den Einstieg in Social Media hinaus und wollen zunächst beobachten, wie sich Social Media entwickelt. Dabei besteht das Web 2.0 schon seit vielen Jahren. Auch hier kann man seine Erfahrungen nur selbst sammeln. Wer später einsteigt, fängt nur später mit dem Lernen an.

4. ANGST VOR DER ANTWORT
Social Media ist ein zusätzliches Kommunikationsinstrument und nicht Werbung mit neuen Mitteln. Wenn die Adressaten den Eindruck gewinnen, dass man ihre Communities dazu missbraucht, am Werbeetat zu sparen, werden sie sich mit einem Mausklick verabschieden. Sie werden vielleicht nie zurückkommen. Social Media lebt von Spontaneität und Kreativität. Mitarbeiter, die mit den Social-Media-Aktivitäten eines Unternehmens betraut sind, müssen genügend Freiraum haben. Langwierige, aber auch unzureichend definierte Freigabeprozesse und komplexe Workflows sind Gift.

5. ERFOLGT LEBT VON ARBEIT
Social Media ist nicht trivial und erledigt sich nicht von selbst. Social-Media-Auftritte müssen daher geplant und die für sie benötigten Ressourcen bereitgestellt werden. Die Sparflamme wärmt auch im Web 2.0 nur die eigenen Hände.

6. DER STREIT AM VIRTUELEN GARTENZAUM
Grundverkehrt wäre es, mit juristischen Mitteln auf Mitspieler im Web 2.0 loszugehen, beispielsweise um Blogger zur Rücknahme von Behauptungen oder zu Gegendarstellungen zu zwingen - damit haben Unternehmen ihre Online-Reputation innerhalb von Minuten ruiniert. Die Web-2.0-Gemeinde stürzt sich auf solche Fälle, um ihre Macht zu demonstrieren; da kann man nur verlieren. Dabei bietet gerade das Web 2.0 genügend Wege, um die eigene Sichtweise darzulegen.

7. ENDLICH ZUHÖREN KÖNNEN
Social Media ist immer Dialog. Nur wer seinen Adressaten zuhört, kann erwarten, dass sie auch ihm zuhören. Der Monolog ist der schnellste Einstieg ins Selbstgespräch.

8. OFFENHEIT IST DER KÖNIGSWEG
Unternehmen müssen bei Social Media absolut transparent agieren. Verdeckte Operationen, getürkte Kommentare, geschönte Forumsbeiträge oder maskierte Accounts werden in der Regel schnell entlarvt und können das Image eines Unternehmens nachhaltig beschädigen - auch außerhalb des Web 2.0. Solche Schäden sind meist nicht wieder gut zu machen.

9. KOMMT ZEIT - KOMMT ERFOLG
Viele Unternehmen erwarten von ihren Aktivitäten in Social Media zuviel in zu kurzer Zeit. Der Aufbau einer Community ist ein langwieriger Prozess, der Jahre dauern kann und der einen kontinuierlichen Einsatz verlangt. Mit Schnellschüssen ist hier nichts zu gewinnen.

10. FEHLERFREUNDLICHKEIT
Auch im Web 2.0 macht niemand gerne Fehler. Aber die Angst vor Fehlern lähmt Spontanität und Kreativität und verfehlt damit den Kern von Social Media. Wenn man offen damit umgeht, verzeiht das Web 2.0 Fehler. Entsprechend sollte man auch mit wirklichen oder vermeintlichen Fehlern anderer verfahren: Wer sich mit Bloggern per Anwalt auseinandersetzt, hat schon verloren.

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Andreas Geil - PR-Berater, Journalist, Pressesprecher, Online-Marketing-Manager IHK

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