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Weil es muß

Zweitliga-Montag: Hertha BSC gewinnt in Düsseldorf 2:1

In Düsseldorf ist der Hunger auf die erste Liga wahrlich zu Hause. Nach vielen drittklassigen Jahren schrammte die Fortuna in der vergangenen Saison nur knapp am Aufstieg in die höchste Spielklasse vorbei, aus der die Hertha sich verabschiedete. Der Hertha-Etat ist mit 33 Millionen Euro zweieinhalb mal so hoch wie der des Erstligaaufsteigers Kaiserslautern (13,5 Millionen). Düsseldorf verfügt über sechs Millionen.

Auf ihre Homepage haben die Berliner einen Countdown gestellt: Wie viele Tage, Stunden, Minuten und Sekunden sind es noch bis zur Rückkehr in die 1.Liga? Das erinnert an die Schuldenuhr, die der Bund der Steuerzahler in Berlin betreibt. Der klamme Verein kann sich seine Mannschaft nämlich nur eine Saison lang leisten. Die zur Schau getragene Gelassenheit der Truppe von Jungtrainer Markus Babbel basiert auch auf Galgenhumor.

Als zum Eröffnungsspiel der Berliner vor zwei Wochen 50000 Zuschauer ins Olympiastadion kamen, war die Hertha darauf schlecht vorbereitet. Es soll weder genug Stadionhefte noch Getränke gegeben haben. Interessant ist auch, daß 80 Prozent der Sponsoren und Business-Logen-Besitzer der Hertha treugeblieben sind.

In der mit 30000 Zuschauern gefüllten Esprit-Arena paßten die Hertha-Fans am Montag in einen Block. Es gab ein Transparent gegen die ungeliebten Montagspiele. Die letzte Heimniederlage der Fortuna lag 16 Monate zurück. Damals verlor man in Liga 3 gegen Union Berlin. Die neue Saison hatte für die Düsseldorfer allerdings mit zwei Pleiten angefangen. In der Liga verlor man in Cottbus, im Pokal in Koblenz.

Am Montag wurde schnell klar: Besser wird nichts von selber. In den ersten 20 Minuten gab es nur ungenaues Ballgeschiebe, blöde kleine Fouls und Fehlpässe. Die Hertha wirkte verkrampft, Fortuna verängstigt. Aus dem Nichts köpfte dann der ehemalige Mönchengladbacher Stürmer Rob Friend das 1:0 für die Berliner. Was die Lautstärke der Berliner Fans erheblich erhöhte, von den 28000 Düsseldorfern war dann nicht mehr viel zu hören. Fünf Minuten später erhöhte der Bulgare mit dem schönen Namen Valeri Domov­chiyski auf 2:0. Die Düsseldorfer wollten Schadensbegrenzung betreiben: ein paar Konter hier, ein paar Schwalben dort, ein 1:2 in der 81. Minute durch den eingewechselten Wellington, Gelb-Rot in der 90. Minute für Bröker.

Die Berliner Boulevardpresse schwärmte von einer Zauber-Zitter-Jubel-Hertha. Die Kollegen aus Düsseldorf feierten deutlich bescheidener das erste Saisontor und klagten über den Etat des Gegners.

Quelle: http://www.jungewelt.de/2010/09-01/036.php?sstr=AndreasGeilHertha|BSC


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Andreas Geil - PR-Berater, Journalist, Pressesprecher, Online-Marketing-Manager IHK

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