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Mit Tempo auf Rang zwei

Mit einer starken Leistung gewinnt Mönchengladbach gegen Leverkusen und freut sich auf die Champions League

"Es ist sehr schade, dass wir heute verloren haben. Wir haben eine gute Leistung gebracht. Man hat gemerkt, dass beide Mannschaften ihre Waffen auf den Platz bringen können", ärgerte sich Leverkusens Trainer Roger Schmidt, während sein Kollege Lucien Favre strahlte: "Es war ein schönes Spiel mit viel Tempo. Wir wollten keine gefährlichen Konter bekommen, das hat gut geklappt."

Für einen seiner Spieler war es eine ganz besondere Partie: Der Gladbacher Christoph Kramer spielte gegen seinen alten und neuen Verein. Der 24-Jährige war früher in der Jugend von Bayer Leverkusen und in der Saison 2010/11 in der zweiten Mannschaft des Werkteams. Dann verlieh Leverkusen den Jungprofi Kramer, erst an den VfL Bochum und dann an Mönchengladbach. Dort reifte er zum Spitzenprofi, wurde Nationalspieler und Weltmeister. Im Sommer bekommt Bayer ihn zurück – und stattete ihn vorsichtshalber gleich mit einem neuen Vertrag bis 2019 aus.

Eine pikante Situation für Kramer. Schließlich war es die Partie des Vierten gegen den Dritten – ein echtes Duell um die Champions League also. Doch der Mittelfeldmann gab sich vor dem Spiel betont gelassen: "Für mich ist in dem Spiel gar nicht so eine krasse Brisanz. Ich sehe dem relativ gelassen entgegen, so etwas blendet man auf dem Spielfeld ohnehin alles aus."

Wer befürchtet hatte, dass Kramer Gewissenskonflikte plagen könnten, wurde spätestens nach 26 Minuten eines Besseren belehrt. Da nahm er einen Eckball von links volley und verfehlte das Tor seines zukünftigen Vereinskameraden Bernd Leno nur knapp. Der Torwart hatte sechs Minuten zuvor eine wahre Glanztat vollbracht. Die Gladbacher hatten wieder einmal ihr berühmtes Konterspiel aufgezogen, blitzschnell lief der Ball von Raffael zu Max Kruse. Der Stürmer hatte freie Bahn, doch Leno fuhr den rechten Arm aus und lenkte den Schuss am Tor vorbei.

Dass der 23-Jährige ein Weltklassetorwart ist, konnte er auch in der 31. Minute nachweisen. Da tauchte Patrick Herrmann völlig frei vor ihm auf, weil Abwehrmann Wendell ausgerutscht war. Leno parierte den ersten Schuss, und als der Ball zu Herrmann zurückprallte, war der Schlussmann erneut zur Stelle. Dass auch sein Gegenüber Yann Sommer höchste Qualität besitzt, bewies der Gladbacher, als er einen Schuss von Heung-Min Son parierte (38.).

Dann wurde es knifflig. Der trickreiche Herrmann hatte sich in den Leverkusener Strafraum vorgedribbelt. Dort holte ihn Lars Bender von den Beinen. Der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Gagelmann blieb allerdings aus. Damit lag er falsch. So ging es beim Stand von 0:0 in die Kabine. Doch Tore waren das Einzige, was diesem Spiel fehlte. Und kaum war das Spiel wieder angepfiffen, wurde auch der letzte Makel behoben. Mit einem schnell ausgeführten Freistoß schickte Gladbachs Xhaka seinen Kollegen Herrmann auf die Reise. Dessen präzise Hereingabe erreichte Kruse, der den Ball über Leno hinweg ins Tor bugsierte. Ein verdienter Lohn für das brillante Tempospiel der Borussen.

In der 81. Minute krönte die Gladbacher Elf ihre Leistung. Xhaka schob einen Freistoß flach in den Strafraum, Raffael legte Kruse auf, dessen Schuss Leno abprallen ließ. Herrmann war zur Stelle und schoss aus fünf Metern zum 2:0 ein. Und als der kurz zuvor eingewechselte Ibrahima Traore kurz vor Schluss antrat, drei Leverkusener vernaschte und von der Strafraumgrenze ins lange Eck schlenzte, war die Gladbacher Herrlichkeit perfekt.

"Es war ein sehr enges Spiel. Leverkusen hat besonders in den ersten 20 Minuten viel Druck gemacht. Unser Ziel war es, geduldig zu spielen", sagte Borussen-Trainer Lucien Favre nach dem Spiel stolz. Die erste Teilnahme an der Champions League ist zum Greifen nah. 2012 scheiterten die Gladbacher in der Qualifikation. Diesmal dürfte es direkt in die Gruppenphase gehen. "Die Chancen stehen sehr gut", freute sich Favre.


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Andreas Geil - PR-Berater, Journalist, Pressesprecher, Online-Marketing-Manager IHK

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