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Der Schauspieler Wolfgang Holz ist gestorben

Ein guter Freund, Partner, Kollege, Vater, Großvater und bald Urgroßvater ist gegangen.

Am vergangenen Freitag (12.06.2009) ist das ehemalige Mitglied des Berliner Ensembles Wolfgang Holz (geboren am 24.08.1936 in Chemnitz) im Berliner St. Hedwig Krankenhaus nach kurzer schwerer Krankheit verstorben.

Zum Schauspieler wurde er 1956-1959 an der Theaterhochschule Leipzig ausgebildet. Danach war er am Deutschen Nationaltheater Weimar tätig, wo er anderen im dem Stück „Mutter Courage“ mitwirkte. Dort wurde er von Helene Weigel, der Ehefrau von Bertolt Brecht und damaligen Intendantin des Berliner Ensembles entdeckt und nach Berlin geholt.

Am BE spielte Wolfgang Holz von 1970 bis 2001. Er begleitete Helene Weigel unter
anderem auf ihrer letzten Reise am 3. April 1971 nach Nanterre bei Paris, zum Gastspiel des Berliner Ensembles zum 100. Jahrestag der Pariser Commune.
Am BE verband ihm eine lange Freundschaft und enge Zusammenarbeit mit dem profilierten Brechtdarsteller Ekkehard Schall, mit dem er unter anderem auch das Hörspiel Galileo Galilei aufnahm.

Wolfgang Holz blieb bis zu seiner Pensionierung 2001 an dem Theater am Schiffbauer Damm. Er begleitete das Ensemble unter anderem zu Gastspielen nach Kanada, Indien, Mexico, Italien und Venezuela. Auch nach seiner Pensionierung spielte er noch in dem Stück „Der unaufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ in der legendären Inszenierung von Heiner Müller, gemeinsam mit Martin Wuttke, Michael Gwisdek und seinem Freund Heinz Dieter Knaup am BE.

Zuletzt spielte Wolfgang Holz in Potsdam am Hans Otto Theater bei der Inszenierung von Herbert Olschok in dem Stück „Der Feuerwehrball“ und im dem Stück „Besuch der alten Dame “ unter Regie von Bernd Mottl.
 Ein Angebot aus Konstanz im Sommer 2009 den Don Camillo zu spielen konnte er leider nicht mehr annehmen.

Bekannt wurde Wolfgang Holz auch als Mitorganisator und Anmelder der großen Künstlerdemonstration am 04.11.1989 in Berlin. Auf dieser Veranstaltung sprachen unter anderem Heiner Müller, Ulrich Mühe, Stefan Heym und Christa Wolf vor mehr als 500.000 Demonstranten.

Derzeit kann man Bilder und Dokumente dieser Demonstration, unter anderem auch mit Wolfgang Holz, auf dem Berliner Alexanderplatz betrachten. Die Open-Air-Ausstellung zur «Friedlichen Revolution von 1989/90» wird noch bis zum 14.November 2009 gezeigt.

Alle Fotos sind von Andreas Geil.

Kontakte:
Andreas Geil – Freier Journalist – info@andreas-geil.de 030-40003306

Gerne vermittel ich Ihnen auch ein Interview mit seiner Lebenspartnerin
Maika Leffers.

FARE WELL WOLFGANG


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Andreas Geil - PR-Berater, Journalist, Pressesprecher, Online-Marketing-Manager IHK

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